Methoden


Als Basis und Grundlage dieses ganzheitlichen Weges verstehen wir die Körperübungen (asana), Atemübungen (prãnãyãma) und die Konzentrationsübungen des Yoga und Zen. Die aus dieser Praxis gewonnene Ausrichtung und Klarheit des Geistes verknüpfen wir zur besseren Orientierung mit der integralen Landkarte von Ken Wilber, seinem vier Quadrantenmodell und einer individuellen Integralen Praxis im Alltag.


ERFAHRUNG, WANDLUNG UND WACHSTUM


Was können die Teilnehmerinnen erwarten? Was soll in dem Jahr passieren?

Den Teilnehmerinnen wird während des Trainings viel Raum und Zeit für intensives Praktizieren und Verinnerlichen folgender Module eingeräumt:



Wir möchten einen achtsamen und kulturell- konstruktiven Raum anbieten, der einlädt sich aufeinander zu beziehen, sich auszutauschen und die Inhalte kritisch zu hinterfragen.

Zwischen den Wochenenden sollen sich die Arbeitsgruppen 14-tägig treffen, um die einzelnen Seminarthemen nach zu bearbeiten und zu wiederholen. Aus unserer Erfahrung macht es Sinn, im Einzelunterricht persönliche Anliegen und Herausforderungen individuell zu begeleiten.

Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass wir das Jahrestraining als Einführung verstehen und die Teilnahme keine Vorbedingungen stellt.


Fallbeispiele


Bei Übenden die am Beginn des Integralen Weges stehen, würden wir natürlich mit viel weniger Modulen und mit einem geringeren Zeitaufwand beginnen (d.h. den Integralen Ansatz individuell anpassen).


Fallbeispiel 1

Sven Schmidt (anonymisiert), 35 Jahre, Designer.
Umsetzung einer Integralen Praxis mit seinen ausgewählten Modulen:

  1. Wege des Körpers: Yoga-Praxis im Einzelunterricht; Joggen
  2. Wege des Gefühls: Tagebuch, Musik machen
  3. Wege des Denkens: Auseinandersetzung mit dem Thema "Integrale Ökologie"
  4. Wege des Seins: Vipassana- Meditation
  5. Schatten: Gestalttherapie
  6. Interpersonal: Kommunikationsfähigkeiten erweitern
  7. Kreative Praxis: Musik, Schlagzeug
  8. Wege des Handelns/Gesellschaftliches Modul: Entwicklung von Produkten mit "ökologischem Rucksack" (Der Gang auf den Marktplatz, 10.Ochsenbild im Zen)



Fallbeispiel 2

Manuela Koch (anonymisiert), 56 Jahre, Journalistin.
Umsetzung einer Integralen Praxis in einer konkreten Wochenstruktur mit ihren ausgewählten Modulen:

 Montag
07:00  Yoga (30 min.)  Modul Körper
09:00  Arbeit (bis 16:00)  Modul Handeln
18:15  Yoga-Gruppenunterricht  Modul Körper
20:00  Kreative Praxis 1 (schreiben)  Modul Kreativität


 Dienstag
07:00  Yoga (30 min.)  Modul Körper
09:00  Arbeit (bis 16:00)  Modul Handeln
18:00  Yoga und Zen-Meditation  Modul SEIN
20:00  Mit Freundinnen ins Kino gehen  Modul Interpersonal


 Mittwoch
07:00  Yoga (30 min.)  Modul Körper
09:00  Schattenarbeit (Gestalttherapie)  Modul Schatten
11:00  Arbeit  Modul Handeln
17:00  sich langweilen, nichts tun  Modul Gefühl
20:00  Theorie 1 (Beschäftigung mit Philosophie)  Modul Denken


 Donnerstag
07:00  Yoga (30 min.)  Modul Körper
09:00  Arbeit (bis 16:00)  Modul Handeln
18:00  Yoga und Zen-Meditation  Modul SEIN
20:00  Arbeit an der sozialen Plastik 1  Modul Handeln


 Freitag
07:00  Yoga (30 min.)  Modul Körper
09:00  Arbeit (bis 16:00)  Modul Handeln
16:30  Yoga und Zen-Meditation  Modul SEIN
18:00  Kreative Praxis 2 (schreiben)  Modul Kreativität
22:00  Das Nachtding, mit Freundinnen Tanzen gehen  Modul Interpersonal


 Samstag
10:00  Yoga und Zen-Meditation  Modul SEIN
11:00  Theorie 2  Modul Denken
14:00  Arbeit an der sozialen Plastik 2  Modul Handeln
18:00  Tagebuch  Modul Gefühl


 Sonntag
10:00  Yoga und Zen-Meditation  Modul SEIN
12:00  La Familia, Ausflüge, Fahrradtouren  Modul Interpersonal